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jazztage 2011 - Samstag 16.Juli

Wolfgang Dauner

 

Tribute to the Past
WOLFGANG DAUNER SOLO
Historische Kelter Bahnbrücken
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt:     17,00 € - 13,00 € Schüler/Studenten

Den Abschluss der diesjährigen Jazztage markiert am Samstag, 16. Juli kein geringerer als Wolfgang Dauner solo am Piano. Einer der in den Konzertsälen der Metropolen zu Hause ist, kommt in die Kelter nach Bahnbrücken; Beginn 20 Uhr. Er ist einer der profiliertesten europäischen Jazzmusiker und Künstler, der die Szene wesentlich beeinflusst hat. Im vergangenen Jahr konnte er seinen 75. Geburtstag feiern. In Kraichtal war er bereits mit dem Jazz-Altmeister Charly Moriani zu hören.

Presse

Der geniale Wolfgang Dauner

„Der Mann ist einfach genial!“ Mit einem Leuchten in den Augen brachte Manfred Sebert seine Eindrücke vom Jazzkonzert in der historischen Kelter in Bahnbrücken am Samstagabend auf den Punkt. Der Bruchsaler Jazzfan war begeistert vom Hörgenuss, den der Ausnahmemusiker Wolfgang Dauner den Zuhörern auf Einladung von Beate und Thomas Biel zum Ausklang der zehnten internationalen Kraichtaler Jazztage bot. „Wir sind stolz auf unser jazzbegeistertes Publikum, das uns treu ist und auch weite Anreisen nicht scheut“, sagten sie. Es habe sich herumgesprochen, dass man auch im ländlichen Raum Jazzkonzerte auf hohem Niveau anbieten könne. Trotz zahlreicher Künstler, die in den vergangenen Jahren zu Gast waren, war der Auftritt von Wolfgang Dauner für das Ehepaar ein besonderer Höhepunkt. „Er ist eine Jazz-Ikone und eine lebende Legende in Deutschland, einer der ganz Großen. Es ist toll, dass wir ihn verpflichten konnten“.
Dauner, der auf den Bühnen der Metropolen dieser Welt zu Hause ist, brachte die Kelter gleich zum Swingen und mit dem historischen Gemäuer natürlich auch seine Zuhörer. Man sah überall rhythmisch Köpfe sich wiegen. Dauner, der 75-jährige musikalische Tausendsassa, zeigte bei seinem solistischen Pianokonzert die ganze Bandbreite seines Könnens. Virtuos und mit Leichtigkeit spielte er sein schwarz glänzendes Instrument, mit dem er eins wurde. Jeder Ton glich einer Liebeserklärung an die Musik und streichelte sanft das Gehör der Konzertbesucher. Der international renommierte Pianist plauderte locker aus dem Nähkästchen seiner musikalischen Vergangenheit und sorgte auch damit dafür, dass der Abend wie im Flug verging. Beim Konzert spielte Dauner zu 75 Prozent Stücke seiner neuen Platte „Tribute To The Past“. Vorherrschend beim Auftritt in Bahnbrücken waren die beeindruckenden Improvisationen, die mit zahlreichen Überraschungen gespickt waren. Das gefiel auch den Zuhörern wie Manfred Sebert: „Hier wurde ein riesiger Bogen mit Improvisationen gespannt und am Ende kam Summertime dabei raus. Ich glaube, oftmals weiß Wolfgang Dauner selbst nicht, wie sich seine Improvisationen entwickeln werden. Das ist einfach richtig gute Musik.“ pot